Frankinger Moos (Oberösterreich)

Die Flächen im Frankinger Moos liegen in den Gemeinden Eggelsberg und Franking im Bezirk Braunau und befinden sich seit 2001 im Eigentum des | naturschutzbund | Oberösterreich. Das ca. 8 ha große Grundstück ist Teil des Naturschutzgebietes „Frankinger Moos“, das ein sauer oligotrophes Regenmoor darstellt, und weist überwiegend einen Moorrandwald auf. Auf Teilflächen sind keine Gehölze vorhanden und es wächst hier eine niedrige Moorvegetation.

Das FFH- und Vogelschutzgebiet „Frankinger Moos“ ist wiederum Teil des Ibmer Moores, benannt nach der Ortschaft Ibm (Gemeinde Eggelsberg), das mit rund 2000 Hektar die größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs darstellt. Die Moorbildung begann nach der letzten Eiszeit und ist bis heute nicht abgeschlossen – das verleiht dem Gebiet seinen besonderen Wert und rechtfertigt den Schutz. Denn Entwässerungen und Torfstiche in der Umgebung trugen dazu bei, dass das Moor sein Wachstum weitgehend eingestellt hat. Zwischen den Latschenbulten mit der typischen Hochmoorflora aus Scheidigem Wollgras, Moos- und Rauschbeere, Rundblättrigem Sonnentau und Latsche liegen "Niedermoorfenster" mit Schnabel- und Fadensegge, Brauner Schnabelbinse, Fieberklee und Mittlerem Sonnentau. Rohr- und Kornweihe und auch der Wespenbussard finden hier noch Lebensraum.

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

© Josef Limberger

Schutz und Management
Das Ziel ist die Erhaltung und Verbesserung des Moorlebensraumes. Derzeit werden jedoch keine konkreten Maßnahmen durchgeführt.
 
© Stiftung für Natur/Land OÖ/naturschutzbund