Schutzpacht an der Maltsch (Oberösterreich)

Eine ökologisch orientierte Fischereibewirtschaftung an der Maltsch trägt dazu bei, den guten ökologischen Zustand des Flusses zu erreichen und zu erhalten. Die Maltsch ist hier besonders sensibel, weil Flussperlmuscheln Bachforellen zur Reproduktion benötigen.

© Wolfgang Sollberger

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Mit Regenbogenforellen funktioniert die Anheftung der Larven in den Kiemen dagegen nicht. Darüber hinaus sind Bachforellen typisch für einen Fluss im Einzugsgebiet der Elbe. Um die Funktionsfähigkeit dieser Symbiose zu sichern, hat der | naturschutzbund | Oberösterreich hier 4,5 km Bachlauf bei Leopoldschlag unter Schutzpacht gestellt.

Aufbau einer Flussperlmuschelpopulation
Im Zuge des Projektes ist eine Wiederansiedelungsaktion der Flussperlmuschel an der Maltsch geplant. Ziel dieser Maßnahme ist die Ansiedelung von elbstämmigen Bachforellen und Nachzucht von Flussperlmuscheln. Die vom Aussterben bedrohte Muschelart kann in der Maltsch bis zu 100 Jahre alt werden. In einem ökologisch intakten Umfeld bildet die Flussperlmuschel Kolonien.

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